Aufgabenstellung
Reinigung von lösemittelhaltiger Abluft aus Gummischlauchherstellung eines Zulieferers der Automobilindustrie.
Aufstellung im Produktionsbereich.
Montage und Inbetriebnahme mit minimaler Störung des laufenden Betriebes.
Systembeschreibung
Aus einer Lösemittel-Gießanlage wird die lösemittelhaltige Abluft von einem Ventilator angesaugt und durch die KNV-Anlage gefördert. Das Abgas strömt zunächst um die Rohre des integrierten Wärmetauschers und wird auf bis zu 260°C vorgeheizt. Die erforderliche Eintrittstemperatur von 300°C in das Katalysatorbett wird durch einen Elektro-Lufterhitzer sichergestellt. An der Oberfläche des Edelmetall-Schüttgutkatalysators oxidieren die in der Abluft enthaltenen Kohlenwasserstoffe zu CO2 und H2O. Bei dieser exothermen Reaktion wird Wärme frei, die zu einer Temperaturerhöhung am Austritt aus dem Katalysatorbett führt. Diese Wärme wird durch den integrierten Abluftvorwärmer zu einem großen Teil an das eintretende Abgas abgegeben. Das Reingas tritt mit einer Temperatur von etwa 150°C aus der KNV-Anlage aus und wird über einen Kamin in die Atmosphäre geleitet.
Bei einer Schadstoffkonzentration von 5-6g/Nm³ arbeitet die KNV-Anlage autotherm.
Merkmale
- KNV-Anlage in kompakter Bauweise, Katalysator, Abluftwärmetauscher und Elektroheizung in einem Gehäuse.
- Im Vergleich zur TNV-Anlage erfolgt die Oxidation der Schadstoffe bei niedrigerer Temperatur, dadurch geringerer Bedarf an Zusatzenergie und niedrigere Beanspruchung der Materialien.
- Kurze Montage- und Inbetriebnahmezeiten durch komplette Vormontage auf Grundrahmen und Testlauf beim Hersteller
- Nicht geeignet bei Anwesenheit von Katalysatorgiften im Abgas (Schwermetalle, Schwefel, Phosphor, Silikon, Staub und halogenierte Kohlenwasserstoffe)
- Einfache Bedienung und vollautomatischer Betrieb
- Sichere Einhaltung der Reingasgrenzwerte nach TA-Luft
KNV-Anlage
|
|
|
|
KNV-Anlage verlässt vormontiert und getestet das Herstellerwerk | Platzsparende Installation der KNV-Anlage in der Produktionshalle |




